| Meine Motorräder |
| ..Wie es vor langer Zeit begann: | |
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1957 machte ich in Köln meinen Motorrad-
Führerschein. Zum Einstieg kaufte ich eine gebrauchte NSU-Lux. Ein Auto konnte ich mir zu dieser Zeit noch nicht leisten. Auf dem Bild ist mein Freund und Arbeitskollege Karl-Heinz Buhs auf meiner Lux abgebildet. 200ccm und 9PS, später wurde ein SuperLux Motor mit 11 PS eingebaut. Damals fuhr man nur "Vollgas" denn die Autobahnen und Landstrassen waren leer und es gab kaum Gechwindigkeitsbegrenzeungen. |
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...............Stolz wie Oskar !! |
Als meine Lux ihr Motorradleben aushauchte
(Kolben und Kurbelwelle waren defekt) begann gerade der VESPA - Boom. Alle Freunde hatten plötzlich einen Roller also durfte ich dabei nicht fehlen. Eine silberne VESPA GS wurde angeschafft. 150 ccm mit 9 PS war was gewaltiges. Sie lief immerhin 115 Km in der Stunde. Es war eine Freude für ein Jahr. Mensch, was war man damals doch jung !! Doch dann kam eine ganze Weile nichts. Die Motorrad / Rollerzeit war einfach zuende. Auto war jetzt angesagt. Egal was für eins, meisstens einen VW-Käfer oder wie bei mir ein 600er NSU-Fiat mit Rollverdeck und ...... was damals nicht selbstverständlich war, Heizung. Ich habe im Winter nie gefroren. |
| ... | Viele Jahre gingen ins Land ....... |
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Neubeginn:
Dann am 08.05.81 ging es wieder los. Mit einer Yamaha XS-360 und 27PS fing ein neues Motorrad-Leben für mich an. Es hielt bis zum 24.07.81 an, dann merkte ich dass die Maschine entschieden zu klein für mich war. Ich kam mir vor wie auf einem zugrossgeratenem Moped. Schieben war nicht schwer wenn man mal den Tank leergefahren hatte und keine Tankstelle in Reichweite war. Es musste was geschehen. |
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Ich habe
mich umgesehen, Prospekte studiert,
Händler aufgesucht und mich schlaugefragt. Es war ja wieder absolutes Neuland für mich. Ergebnis: ich kam wieder zu YAMAHA . Eine YAMAHA XJ-550 mit 50 PS kam ins Haus. Mit dieser Maschine konnte ich nun auch meine Frau ueberreden mal mitzufahren. Auch dieser Spass dauerte nur knapp ein Jahr. Der Ärger mit dem Kettenfett .... es war überall am Motorrad nur nicht an der Kette wo es sein sollte. 8.000 Km habe ich mit der Maschine gefahren, das genügte. Was soll nun geschehen fragte ich mich ?? Soll es eine "Neue" geben ?? |
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Am 01.04.82
war es dann soweit. Typ: XJ-650
Da steht sie nun, 650 ccm und seit diesem Jahr auch mit 50 PS zu bekommen. 50PS ist meiner Meinung nach genug um zügig voranzukommen (Aber wer fragt schon nach meiner Meinung) Packsystem von Krauser wurde angebaut und die Reise zum Nordkap geplant. Leider wurde in diesem Jahr noch nichts daraus aber üben konnte man ja schon mit Zelt und Gepäck. Am 04.07.83 ging es dann in Richtung Nordkap |
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Bis Trontheim herrliches Wetter, dann wieder
Nieselregen und leichter Nebel bis zum Kap. Feine Fibrationen die das Sitzfleich auf Dauer malträtierten und den rechten kleinen Finger taub werden liessen. Gut gepackt auf der Fähre wurde eine willkommene Pause eingelegt. Auf der Rücktour wurde mehr im Stehen als im Sitzen gefahren. Die Fähre von Fredriksstad (Norwegen) nach Fredrikshavn in Dänemark brachte wieder einige Stunden der Erholung. |
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Wiederholen
wollte ich die Tortur aber nicht.
Honda brachte Ende 1983 die Goldwing GL-1200 heraus. Die GL-1100 wurde nun zu günstgen Konditionen angeboten. Da gab es kein langes Überlegen. Yamaha in Zahlung geben und die GL-1100 nach Hause bringen. Es war für mich eine gewaltige Umstellung. 6 Zentner sind eben kein Pappenstiel. Beim Fahren merkte man nicht viel davon, beim Aufbocken aber umsomehr :-). Am 03.04.84 wurde sie "MEIN" !! Nun hiess es tüchtig üben. Bis zur ersten Inspektion war Zeit. |
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| ...In Hammerfest wurde Pause gemacht. | Endlich ist unser Ziel
"NORDKAP" erreicht.
Tschowanni, Horst (+), ich, und Andreas. |
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......Ein Mittagsschläfchen in Ehren, kann .....................keiner verwehren :-). ...Aufgenommen Juli 1984 in Boverdalen, ..........in der Nähe von Lom (Norwegen). |
Meine erste
Tour mit der GL-1100 ging mit ein
paar Gleichgesinnten wieder nach Norwegen, zum Nordkap natürlich. Den Streckenablauf kannte ich ja schon und somit war es kein Ratespiel mehr. Diesmal war der Wettergott uns gnädig gesinnt und mit 2 Tagen leichten Regens waren die 3 Wochen als absolut trocken anzusehen. Nach 5.000 Km war mein Hinter- reifen verbraucht sodass ich in Hammerfest einen neuen aufziehen lassen musste. Die Mitternachtssonne haben wir am Nordkap nicht zu Gesicht bekommen. Nebel und Wolken verhinderten den Durchblick. Weitere Fahrten nach Schottland, Griechenland und Spanien inclusive Gibraltar folgten. Die originalen GL- Federbeine hatte ich sofort nach unserer Norwegentour gegen Koni's ausgetauscht. Die Strassenlage verbesserte sich gewaltig und ich musste nicht jeden Morgen den Luftdruck derselben kontrollieren. Den Hauptständer tauschte ich auch gegen ein anderes Exemplar aus. Zu der Windschutzscheibe sage ich lieber nichts, die tauscht doch jeder Wing-Fahrer automatisch gegen eine höhere aus. Von dem Spritverbrauch war ich angenehm überrascht. 5,5 Liter auf 100 Km wurden nur selten überschritten. Ölverbrauch war auch keiner festzustellen. Auch sonst gab nichts zu bemängeln. Nur Umkippen durfte die Maschine nicht, aufrichten ist ein Kraftakt der nicht jedem liegt. Ich hab's ausprobiert. Äusserst mühsam., mühsam. |
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| Unsere Spanientour, Sierra Nevada. Höher ging es leider nicht. War gesperrt, zuviel Schnee. |
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Anno April 1987:
Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er auf's Eis tanzen. So muss es mir ergangen sein als ich meine GL-1100 gegen eine Güllepumpe vom Typ Silverwing GL-650 eintauschte. Einmal nach Spanien hin und zurück zeigte mir, dass sie von der GL-1100 doch sehr weit entfernt war. Sie war zwar eine zuverlässige Maschine nur der Spritverbrauch lag bei 6,5-7,5 Liter auf 100 Km. Das ist entschieden zuviel. Das Gewicht machte sich beim Rangieren auch störend bemerkbar. Also nichts wie weg damit. Am 01.08.89 wurde sie mit wenig Verlust dann wieder verkauft. |
Viele Touren haben gezeigt dass dem Gepäcträger besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte. Es gibt nichts schlimmeres als wenn das Gepäck hin und herschlingert. Oft ist eine zu kleine Gepäckträgerfläche schuld daran. Um diesem Übel abzuhelfen habe ich etwas sinnvolles aus VA-Rohr konstruiert. Das Ergebnis seht ihr mit den folgenden Bildern kurz erklärt. |
Die achte und ich hoffe auch die letzte Maschine
in meinem Besitz ist eine HONDA TRANSALP. Sie gefiel mir gleich als ich sie sah. Hochbeinig und nicht allzu schwer, verträgt auch mal Wege abseits vom Asphalt. Am 01.04.1990 wurde der Aprilscherz wahr. Die Sitzhöhe war allerdings gewöhnungsbedürftig aber ich kam noch mit beiden Füssen auf den Boden, und das war gut. Empfindlichkeit in Sachen "Reifen" kannte ich noch nicht. Hier wurde mir bewiesen dass sie Bridgestone nicht mochte. Sie lief jeder Strassenrille, jedem Teerklecks nach und je leerer der Tank wurde umso schlimmer wurde es. Mit Dunlop ist sie sehr friedlich und zickt nicht. Das heutige Kettenfett hat auch bessere Haftfähigkeit und bleibt doch mehr an der Kette. Der Verbrauch liegt bei ca. 6 Liter bei mittlerer Geschwindigkeit. Sie hat bisher nur Schottland, Norwegen, Finland und Schweden gesehen, Dänemark nur in der Durchreise. Mal sehen was sonst noch kommt. |
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| ...Spezial
Gepäckträger heruntergeklappt.
...Eine breite Packfläche für den Packsack. |
Kurzzeitig hochgeklappt
wenn mal
....ein Sozius mitfahren möchte. |
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| ..........Für
immer nach hinten geklappt
...wenn keine Tour mit Gepäck geplant ist. |
.......Und
so sieht es dann von hinten aus.
......Kann sich doch sehen lassen, oder ?? |
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